Elbwidders Sonntagsliebling…

…wie schon angekündigt, werde ich euch Sonntags nun immer eine kleine Empfehlung abgeben. Jeder, der wie ich Unverträglichkeiten hat, oder aufgrund von Krankheiten nicht alles essen darf weiß, wie scheiße das manchmal sein kann. Die Nahrungsmittelgesellschaft kommt allerdings – und darüber freu ich mich immer mehr – auf den Trichter, dass diese „Kategorie“ Mensch ja auch bedient werden möchte. Wo sind sie denn also, die Bäckereien ohne Gluten, die Desserts im Restaurant ohne Laktose….

…man muss sich einfach nur mal ganz genau damit beschäftigen und sich Zeit nehmen, dann findet man plötzlich Möglichkeiten, die einen Fernsehabend entspannter machen, einen Nachtisch noch glücklicher oder den kleinen Hunger zwischendurch stillen.

Heute möchte ich euch gerne eine Snack-Entdeckung empfehlen.

Ich bin und war nie der große Chips-Esser #thankgod ….aber an denen konnte ich nicht vorbei. Die Maniokchips habe ich vor Wochen bei Budny in Reinbek gefunden. Maniok find ich ja sowieso mega lecker. Kennt ihr die Fritten von Peter Pane?! Die hatten zumindest im Herbst Maniok-Fritten auf der Karte und die mussten einfach immer bestellt werden.

Nachdem ich dann die Packung auf Nährwerte etc abgecheckt hatte durften die netten Teilchen auch mit.

Kurz etwas zur Maniokwurzel:

Maniok oder auch Tropen-Kartoffel ist eine Wurzel die vor allem in Südamerika vorkommt. Das „National“Gericht dort: Maniokpüree mit Garnelen – ja, könnte mir auch schmecken. Dennoch ist die Maniokwurzel mit vorsicht zu genießen. Auf 100g kommen 150kcal. Ein bisschen mehr als bei der Süßkartoffel. Trotzdem hat es Nährstoffe, die es in sich haben.

  • Vitamin K: kontrolliert Blutgerinnung und aktiviert die Knochenbildung
  • B-Vitamine: Maniok enthält verschiedene B-Vitamine, die für ein gesundes Nervensystem, aktiven Bluttstoffwechsel und Vitalität unentbehrlich sind
  • Kalium: wichtiger Bestandteil der Zellflüssigkeit, die Regulation von Herz und Blutdruck unterstützen

Zudem sind sie glutenfrei, cholesterinfrei, frei von Palmfett und setzen nicht so an wie bekannte Kartoffelchips. Hier darf man also auch 2 mal hingreifen und genießen! Versprochen.

Wo man die Süßkartoffel roh essen kann, ist es bei der Maniokwurzel ein Spiel mit dem Tod! Im rohen Zustand ist Maniok höchst giftig und muss unbedingt gekocht werden – außerdem schmeckt Maniok auch als Pommes wunderbar lecker, als Püree mit etwas Zimt und Safran oder eben als Snack für zwischendurch!

Neben den Maniokchips gibt es bei Budni auch Bananenchips – ebenfalls auf eine schonende Art und Weise hergestellt und von den Nährwerten fast so gut wie die Maniokchips!

So, meine Empfehlung für euch, wenn es mal wieder alles sein darf nur keine Schokolade!

Euer Elbwidder

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