Kitchenstory…beste Bolognese

…was macht denn eine „beste“ Bolognese aus? Ich weiß es nicht, jeder hat sein eigenes Rezept, jeder macht es anders, jeder nutzt einen anderen oder keinen Wein, jeder hat sein Geheimrezept. Da ich meine aber einfach total easy und lecker fand und auch das Feedback meiner Gäste bezaubernd war, hatte ich überlegt euch das Rezept runter zuschreiben!

Und wer auf seinem Rezept beharrt, der kann ja wieder gehn 😛

Wichtig ist mir immer, dass ich die besten Zutaten habe. Meistens also mit dem kleinen „BIO“.  Das Fleisch nicht aus der Packung sondern vom Metzger meines Vertrauens. Bei mir ist das die Fleischtheke bei Edeka Struve. Das Gemüse wenn möglich vom Markt oder Türken und alles andere was man eben noch so braucht aus dem Supermarkt oder Biomarkt. Klingt jetzt vielleicht ein bisschen nach „zu viel Geld?!“ oder „man kanns auch übertreiben“. Nein! Man kann es nicht übertreiben und ich hab leider auch nicht zu viel Geld. Aber wenn ich Gäste habe oder für euch ein neues Rezept erstelle, dann gönne ich mir tatsächlich auch die richtig guten Produkte. Ansonsten gehts bei mir auch eher spartanisch vor 😉

Aber zurück zum Anfang:

Ich hatte 2 liebe Freunde eingeladen, ein kleines Dankeschön-Dinner. Wie ich so bin habe ich tagelang die Kochbücher durchforstet. Aber irgendwie sprang mich nichts an. Ich wollte kein überkandideltes Dinner, ich wollte aber auch nicht einfach nur Stulle (obwohl auch das sehr geil gewesen wäre……Dahna, Christian, nächstes mal gibts Stulle!). Irgendwann war meine Stimmung im Keller und der Kopf voll mit Rezepten, die ich alle nicht machen wollte. Bis mir meine Samstagvormittage in Rostock eingefallen sind. Da lief neben aufwachen, frühstücken und Wohnung aufräumen meistens SIXX und Jamies 15-Minuten-Menüs. Jamie Oliver hat die Angewohnheit, dass er immer alles „rustikal“ und auf den Tisch stellt, damit sich jeder nehmen kann, so viel er will. Die Idee fand ich so genial, dass ich mich für meine Bolognese entschloss.

Beim Einkaufszettel schreiben und der Überlegung, wie ich den Tisch dekoriere wurde mir klar „sch*** du hast ja gar keine Schüssel bzw Platte so wie Jamie“…..mein Glück ist, dass ich mehr oder weniger neben dem Das Apartment Living wohne. Da wurde ich auch schnell fündig und bekam noch Unterstützung mit ein bisschen Deko-Brainstorming! Das Geschirr verlinke ich euch unten!

Kommen wir nun zum eigentlichen Held des Posts: Die Bolognese!

Ich nutze grundsätzlich Rinderhackfleisch. Es ist zart, hat nicht zu viel fett und schmeckt einfach so schön intensiv vor allem in Verbindung mit den Gewürzen und Ölen. Wer es ganz exklusiv möchte und einfach mal eine Alternative, der lässt sich von seinem Metzger Rind und Black Angus mixen und zu Hackfleisch verarbeiten. Der Geschmack ist der Hammer! Absoluter #foodporn

Meine Bolognese gibt es in 2 Varianten. Die Sommer-Variante und die Winter-Variante. Im Winter gibt es eine Soßengrundlage mit einem schweren Rotwein, im Sommer kommt die Bolognese mit der Zitrone ums Eck!

Das Rezept:

ausgelegt für 4 Personen

  • 500g Rinderhackfleisch
  • 1 Bund Snackmöhren in feinen Streifen
  • 1 EL Tomatenmark
  • handvoll Cocktail-Tomaten
  • 1 EL Kapern
  • 1 EL schwarze Oliven – Achtung hier beim Kauf: manche Oliven sind nur eingefärbt!
  • 1 Flasche passierte Tomaten (nehme ich meistens von Alnatura)
  • Schale von einer Zitrone und den Saft
  • eine Packung Rucola
  • bestes Olivenöl (auch hier sollte man sich ein hochwertigeres leisten)
  • Salz, Pfeffer, Paprika, Thymian, Basilikum, Rosmarin
  • eine Packung Dinkel-Vollkorn-Nudeln

How-to-do:

  1. Hackfleisch mit Oliven, Tomatenmark, Hälfte der Zitronenschale, Rosmarin und Thymian anbraten
  2. Möhren, Cocktailtomaten und Kapern dazu
  3. salzen, pfeffern, paprikaen (#neologismus )
  4. passierte Tomaten dazu
  5. auf kleinster Stufe köcheln lassen, wenn nötig immer ein bisschen Wasser dazu oder mehr passierte Tomaten
  6. Zitronensaft und Zitronenschale unterrühren

Die Nudeln nach Packung kochen und mit der Soße mischen.

Alles zusammen dann auf eine große Platte oder in eine Schüssel, nochmal ein bisschen Zitronenschale rübergeben und den Rucola drauf – FERTIG. Ich stelle meistens noch etwas Pecorino dazu.

Noch ein Tipp zum Olivenöl. Hier gibt es viele verschiedene Arten. Manche sind einfach nur reines Gepansche, andere sind wirklich sehr lecker! Geht hier ruhig mal in einen Feinkostladen und probiert euch durch! Denn wenn das Öl auf der Zunge ganz weich ist und im Abgang nicht kratzt ist es perfekt!

Das Besteck findet ihr ähnlich hier.
Die Schüsseln sind von HKliving und findet ihr hier.
Das Korbtablett, die Gläser, Servietten und weitere schöne Dinge findet ihr hier.

Liebste Grüße
euer Elbwidder

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ein tolles Rezept zum Bolognese kochen.

    Liebe Gruesse

    Monika

    Gefällt 1 Person

    1. elbwidder sagt:

      …und wie ich finde besonders lecker…

      Gefällt mir

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