The Greek…

…der etwas andere Grieche!

Für alle, die auf fettige Fleischbergeteller und knoblauchlastigen Tzaziki stehn: Ihr könnt wieder gehn 😀 …dann ist der Blogbeitrag nämlich nichts für euch! 😉

Photo-2017-02-21-20-51-28_7846

Die Einrichtung:

man fühlt sich in einer Halle. Treppe hoch, Treppe runter. Eigentlich ein bisschen wie in einer Industriehalle auf Schick gemacht. Mit hohen Decken und Fenstern, gemütlichem Licht und Loungemöbeln. Die Tische nicht zu eng aber auch nicht zu weit auseinander, die Bar direkt in der Mitte. Ebenso der Blick in die Küche im Untergeschoss zaubert ein Lächeln ins Gesicht.

Photo-2017-02-21-20-04-24_7834Photo-2017-02-21-20-51-13_7845Photo-2017-02-21-21-55-05_7855

Das Essen:

wenn ich an einen Griechen denke, wird mir immer sofort schlecht. Nicht so dieses Mal. Mir war bewusst, dass dieser Grieche anders sein muss. Kein Grieche ist so modern und 2017 eingerichtet. Bei keinem Griechen riecht es so angenehm und kein Grieche hat so einen gutaussehenden Besitzer 🙂

Als Start gibt es im The Greek immer Brot, Oliven und eine wechselnde Creme. Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal so unglaublich leckere Oliven gegessen habe…ein Gedicht!

Vorweg gab es Tomatenbällchen mit Linsencreme und Kapern. Interessant, jedoch für eine Vorspeise zu mächtig. Linsen machen eben doch schnell satt!  Die Soße und das Gemüse anbei waren jedenfalls sehr lecker und gut abgeschmeckt!

12,00 € sind in Ordnung – jedoch als Vorspeise nicht zu empfehlen!

Die Hauptgänge waren der Wahnsinn! So unglaublich lecker und interessant.

Es gab Lammschulter mit Auberginenkaviar, Pita-Brot und Kardamomjoghurt. Das Lamm, einmal angeschnitten, fiel auseinander und war unglaublich zart. Im Zusammenspiel mit dem Kardamomjoghurt hatte man eine Geschmacksexplosion, wie ich sie noch nie erlebt hatte! Überhaupt die Idee, Kardamom und Joghurt zu mischen finde ich immer noch grandios! Etwas unnötig hingegen, der „Tomaten-Zwiebel-Salat“. Der störte tatsächlich und landete auch auf dem Brotteller.

Das Gericht kostet 26,00 € – ist nicht ganz billig, aber jeden Cent wert.

Der zweite Hauptgang war „gemütlich in Naoussa-Glasso“ – geschmorte Kalbsbäckchen mit Kartoffelpüree und Babygemüse. Auch hier waren wir absolut begeistert. Butterzart die Kalbsbäckchen und unheimlich fein abgeschmeckt. Die Soße harmonierte besonders gut mit Fleisch und Gemüse. Das Kartoffelpüree war mir persönlich etwas zu lasch und auch eher ein Kartoffelstampf – Jammern auf hohem Niveau!

Das Gerichtet ist ebenfalls mit seinen 24,00 € nicht ganz billig, aber Preis-Leistung stimmt  absolut. Zumindest bei den Hauptgängen!

Als Abschluss gab es Espresso und Panna Cotta. Dieses kam mit Rosmarin und Halvaschaum um die Ecke. Der Espresso in Ordnung – nicht überragend und auch etwas sauer, das Panna Cotta für meinen Geschmack viel zu süß. Den Rosmarin konnte man rausschmecken, irgendwie auch interessant, aber eben leider viel zu süß. Das Glas blieb halbvoll…oder halbleer?! 🙂

8,00 € für ein Glas finde ich persönlich etwas heftig, vielleicht sollte man da noch ein bisschen dran arbeiten, dass es nicht überzuckert ist und auch der Halvaschaum zur Geltung kommt!

Der Service:

…hach ja, ein leidiges Thema. Es fing alles sehr gut an, an diesem Abend. Ein Anruf im The Greek ob noch ein Tisch frei wäre, den man dann reservieren konnte – wir wären in 20 Minuten da. Kein Thema!

Angekommen im Restaurant wurden wir auch zu unserem Tisch geführt. Der Service am Tisch war in Ordnung. Eine kleine Empfehlung zwecks Aperitif – jedoch nur alkoholische Getränke, weshalb es bei uns bei Wasser und Saft blieb. Bisher war ich auch nur in einem Laden, der einen echt coolen und leckeren alkoholfreien Aperitif angeboten hat!

Relativ schnell kam dann auch Brot, Olive und Creme. Auf Nachfrage, was man denn empfehlen kann kam folgende Aussage „Is alles gutt“ ….aha….das war mir klar….Da vom Kellner nicht viel Hilfe zu erwarten war mussten wir selbst aussuchen.

Die Hauptgänge wurden vom Chef persönlich serviert – nicht zu aufdringlich, nicht zu ruhig, sehr nett und aufmerksam (ein paar Kleinigkeiten fehlten am Tisch!)

Je später der Abend aber wurde, desto langsamer wurden auch die Kellner……….

Fazit:

Persönlich brauch ich es nicht nochmal….wer gerne mal einen etwas anderen Griechen aufsuchen möchte ist im The Greek mit Sicherheit richtig…..dennoch möchte man dort in einer Liga spielen, in der man noch nicht angekommen ist…..

Liebste Grüße vom Elbwidder

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Julia sagt:

    Hey, Danke für deine ausführliche Kritik. Ich war im Frühjahr dort und habe es exakt genauso wahrgenommen. Mehr Schein als Sein, was die obere Liga anbelangt. Liebe Grüße Julia

    Gefällt mir

    1. elbwidder sagt:

      sehr sehr gerne. und schön, dass ich mit meiner meinung nicht alleine bin. lg desiree

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s